Sperma
Cocktail
Wie
schmeckt ein Sperma - Cocktail?
Wie schmeckt
ein Sperma-Cocktail?
Manche Frauen
ekeln sich vor Oralsex, manche sind ganz wild darauf. Von diesen wiederum
mögen einige das Ejakulat durchaus "herunterschlucken",
andere spucken es aus. Sperma schmeckt nur unter bestimmten Bedingungen
eklig, manchmal jedoch ausgesprochen lecker. Die Hamburger Sexualtherapeutin
Angelina Borgaes bat rund 50 Frauen im Rahmen einer wissenschaftlichen
Studie darum, den Sperma-Geschmack ihres Partners zu beurteilen, und zwar
jewerils dann, wenn er vorher bestimmte Nahrungsmittel gegessen hatte.
Die Teilnehmer an der Studie waren 20-40 Jahre alt, lebten schon mindestens
ein Jahr in der Beziehung und übten zumindestens gelegentlich auch
vorher schon Oralverkehr aus. Die Männer durften nicht krank sein
(z. B. Zuckerkrankheit), keine Medikamente dauerhaft einnehmen und auch
keine Drogen (Marihuana usw.). Diese Faktoren wirken sich auf den Sperma-Geschmack
aus. Das Ergebnis des Sperma-Testessens war dann folgendermaßen
(genannt sind die jeweils am häufigsten genannten Geschmacks-Urteile):
Nahrungsmittel
vorher Samen-Geschmack
keine besonderen Lebensmittel neutral,-->
salzig, milchig, nussig
viel Knoblauch -->
säuerlich, faulig, muffig
Aspirin (5 Tabletten) --> herb, fies,
mistig, bitter
Ananas-Saft (1,5 Liter) --> süßlich,
lieblich
Bier (1-1,5 Liter) -->
schal, fade, abgestanden, wie Abwaschwasser
"Wer möchte, dass seine Partnerin bis zum bitteren Schuss mitmacht,
sollte auf Alkohol, Aspirin und Knoblauch verzichten und stattdessen Ananassaft
trinken - oder auf andere sexuelle Techniken ausweichen", empfiehlt
Angelina Borgaes.
SEMENEX
heißt ein Medikament, das jetzt In den USA für 2,50 $ pro Pille
angeboten wird und den Geschmack von Sperma verbessern soll. Das Pulver
enthält Fruchtextrakte in hoher Konzentration, die in einem Glas
Wasser aufgelöst werden. Man kann es auch einfacher und billiger
haben. Obst und Gemüse wie Ananas, Sellerie und Erdbeeren versüßen
Ihren Samen ganz besonders intensiv. Umgekehrt läßt viel Bier
Sperma schal und fade schmecken, Knoblauch eher angefault und muffig.
Fleisch, Salz und Spargel erzeugen ebenso wie Medikamente ein bittere
Geschmacksnote.
Kann
man die Sperma-Menge steigern?
Ja, und zwar durch besonders intensives Küssen, Streicheln, ein ausgiebiges
sexuelles Vorspiel. Wenn die Erregungsphase besonders lange und intensiv
ist, steigt auch die Ejakulat-Menge. Diese ist übrigens beim Sex
mit Partner/in auch meist um 20% umfangreicher als beim Onanieren.
Kann
man auch ohne Ejakulation einen Orgasmus haben?
Im Verlauf einer ganz heißen Liebesnacht mit mehreren Ejakulationen
sinkt automatisch die Menge des Ejakulats und des Samens. Es kann dann
vorkommen, dass so gut wie keinerlei Flüssigkeit mehr (oder nur winzige
Mengen davon) ausgespritzt wird. Auch vor der Pubertät kann dies
beim Onanieren passieren. Meist ist ein solcher "trockener"
Orgasmus harmlos. Wiederholt sich dies regelmäßig, sollte jedoch
ein Arzt aufgesucht werden.
Wie
lange dauert es, bis die Spermien die weibliche Eizelle erreichen?
Nach einer Ejakulation in der Scheide der Frau erreichen die ersten Spermien
etwa nach einer halben bis einer Stunde die Eizelle (die Vagina ist etwa
7-12 cm lang). Manchmal dauert es jedoch nur einige Minuten, weil Scheiden-Kontraktionen
(Zusammenziehen und Lösen der Scheidenmuskeln) einige Spermien weit
nach vorne "schleudern".
Wie weit kann man ejakulieren?
Die weiteste, von einem Mediziner beobachtete und bestätigte Ejakulation
liegt (nach Angaben des Frankfurter Sexualmediziners Haydar Karatepe)
bei 29,7 cm. Karatepe hält jedoch größere Weiten für
möglich.
Hat man im Leben nur eine begrenzte Zahl von Ejakulationen?
Bei der Hitler-Jugend wurde erzählt, dass ein Mann nur etwa 3000
"Schuss" im Leben hat, dann sei Schluss. Das ist schlichtweg
Quatsch. Eher das Gegenteil ist der Fall: Je häufiger man Sex hat
(oder onaniert) und ejakuliert, desto stärker wird die Produktion
angeregt. Nur auf kurze Zeiträume bezogen, zeigt sich: Bei sehr häufigem
Sex sinkt in den nächsten Tagen die Ejakulat- und Spermien-Menge.
Was
passiert nach einer Sterilisation des Mannes?
Nach einer sog. Vasektomie werden auch weiterhin - wenn auch in geringerem
Umfang - Spermien produziert, diese gelangen jedoch nicht mehr nach außen,
da die Samenleiter durchtrennt sind. Die überschüssigen Spermien
werden vom Körper selbst abgebaut.
Zahlen
& Fakten
Ejakulat-Menge
2-6 Milli-Liter (Kubikzentimer), abhängig von Alter, Konstitution,
vorherigem Sex
Anzahl Spermien pro Milli-Liter: 20 - 120
Millionen
pro Ejakulat: 40 - 600 Millionen
Tagesproduktion im Hoden maximal 100 Millionen
(oder 100-200 pro Sekunde)
Ejakulat-Bestandteile 3-5% Spermien, 5-10%
Sekrete des Nebenhodens, 20-30% Sekrete der Vorsteher-Drüse (Prostata),
60% Sekrete der Bläschendrüsen (Samenblasen)
Kalorien eines Ejakulats 5 kcal (wie eine
Handvoll Kartoffel-Chips)
Geschwindigkeit bei der Ejakulation: ca.
17 km/h, danach 3-4 Millimeter pro Minute
Größe: etwa 0,05 mm lang, etwa
0,03 mm Breite am Kopf, der Schwanz macht etwa 90-95% der Länge aus
Bewegungsart durch Schwanzschläge (ca.
800 Schläge, um 1 cm voran zu kommen)
Überlebensdauer in der Vagina: einige
Stunden
im Gebärmutterhals: bis zu 7 Tage
an der Luft (je nach Wärme, Trockenheit
usw.) 4-24 Stunden
Wie lange dauert es, bis die Spermien die weibliche
Eizelle erreichen?
Nach einer Ejakulation in der Scheide der Frau erreichen die ersten Spermien
etwa nach einer halben bis einer Stunde die Eizelle (die Vagina ist etwa
7-12 cm lang). Manchmal dauert es jedoch nur einige Minuten, weil Scheiden-Kontraktionen
(Zusammenziehen und Lösen der Scheidenmuskeln) einige Spermien weit
nach vorne "schleudern".
Fruchtbarkeit
Mindestvoraussetzung:
10-20 Millionen
Spermien pro Milli-Liter, davon 50-60% beweglich
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