Spermien - sinkt die Qualität ?


Die Spermienqualität und damit die Fortpflanzungsfähigkeit und Fruchtbarkeit des Mannes ist in den letzten Jahren in Deutschland massiv gesunken. Die Spermienkonzentration (der Anteil an Spermien im gesamten Ejakulat, normalerweise etwa 3-5%) ist in den vergangenen 4 Jahrzehnten um bis zu 70 % zurückgegangen. Auch die Beweglichkeit der Spermien hat sich verschlechtert. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls ein neuer Bericht der Universität Oldenburg im Auftrag des WWF. Damit wird erstmals die Abnahme der Spermienqualität auch in Deutschland nachgewiesen, die Wissenschaftler zuvor schon in vielen Ländern Europas (Untersuchungen aus Skandinavien, Frankreich, Belgien und Schottland) festgestellt hatten. Es ist zu befürchten, dass auch bei Menschen neben Risikofaktoren wie Ernährungsgewohnheiten oder Stress, Umweltgifte mitverantwortlich für die abnehmende Fruchtbarkeit und die Zunahme von Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane sein können", erklärte Patricia Cameron, Chemieexpertin des WWF. Weit verbreitete hormonell wirkende Schadstoffe sind die Chemikalien Bisphenol A (in Plastikflaschen und Innenbeschichtungen von Blechdosen), Weichmacher für Plastik, wie z.B. in Beißringen für Säuglinge, Alkylphenole in industriellen Reinigungsmitteln, sowie auch viele Pestizide, die in der Landwirtschaft, im Garten und im Haushalt eingesetzt werden. Untersuchungen zeigen, dass bei Männern, die hohen Pestizid-Belastungen ausgesetzt waren, auch eine abnehmende Fruchtbarkeit festzustellen ist.







 























































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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