Titel: Am Abend



Da ich keine Lust hatte, am Mittwoch Abend allein Zuhause rumzuhängen, fuhr ich in die Stadt. Ich hatte, mitten in der Innenstadt, eine sogenannte Stammkneipe.
Das Lokal war wie immer brechend voll. Wie jeden Mittwoch Abend. Die Mädchen am Tresen und die vom Service grüßten mich freundlich. Ich nickte Ihnen immer nur freundlich zu. Keine war so recht mein Typ.

Überwiegend waren die Plätze am Tresen und die umstehenden Tische von Männern besetzt. Vereinzelt sah man auch ein wohlgeformtes Frauenbein unter den Tischen vorblitzen und man hörte des öfteren weibliches Gekichere.

Nicht, daß ich nichts für Frauen übrig hätte. Ganz im Gegenteil! Doch diese zum Teil sehr aufgedonnerten Frauen waren nicht mein Ding.

Nun ja. Ich wollte ohnehin nur ein - zwei Bierchen trinken und früh nach Hause gehen. Morgen würde es ein anstrengender Tag in der Firma werden (wie jeden Tag). Endlose Besprechungen, irgendwelche Probleme mit der neuen Rechenanlage, das Übliche eben.

Ich schaute mich um. Der obere Teil war nicht ganz so voll. Hier hätte man noch ohne Weiteres einen Tisch bekommen können. Waren wohl reserviert, dachte ich mir.

Zu den Eigenarten dieser Kneipe gehört es, daß sich "Einheimische" niemals im oberen Teil niederlassen. Der Tresen und die umliegenden Tische waren okay. Aber nicht die oberen Plätze. Keiner wußte, warum das so war. Es war eher ein ungeschriebenes Gesetz. Fremde gingen nach "oben" aber nicht der Stammgast.

Die Tür ging auf. Laute Stimmen, Musik aus den billigen Lautsprechern und das vereinzelte Aufbrüllen brausten in meinen Ohren. Ihr kennt dieses Gefühl bestimmt: Da kommt man aus einer lauten Diskothek heraus auf die stille Straße und wumm! , hat man es in den Ohren.
Dieses Gedröhne und dieses Brausen. Die Stille auf den nächtlichen Straßen wirkt gleich doppelt so bedrohlich.Das Klappern von Absätzen brachte mich zurück in die Wirklichkeit. Für einen Augenblick war ich völlig in Gedanken.Eine Gruppe von vielleicht sieben Personen betrat die Kneipe. Zielstrebig gingen die Anführer dieser Rotte auf die oberen Plätze zu. Blicke der Männer am Tresen folgten den Frauen. Es war wieder mal das alte Spiel. Jagen und gejagt werden, sehen und gesehen werden. Wie so üblich. Das selbe Spiel in immer wiederkehrenden Variationen. Notfalls jeden Abend. Die Blicke der meisten Männer schien zu sagen "Ergib Dich. Du hast sowieso schon verloren." Was meinten diese miesen Typen eigentlich, wer sie waren, dachte ich mir. Halb besoffen und dann noch an ihre eigene Überlegenheit zu glauben! Manche waren wirklich arme Teufel.Die Gruppe der neuen Gäste bestand aus vier Frauen und drei Männern. Irgendsoeine Clique.
Kaum saßen sie alle am Tisch, fingen sie auch schon an, sich zu unterhalten. Die Kellnerin erschien und sie bestellten unter viel Gelache die Getränke.
Zwei Stunden später saß ich immer noch an meinem Platz. Es waren tatsächlich nur zwei Bier gewesen. Die Kneipe fing allmählich an, sich zu leeren. Die meisten der anderen Gäste hatten für diesen Abend schon ihre Verabredung, waren noch dabei, eine zu bekommen oder hatten sich resigniert einen hinter die Binde gegossen. Die Gruppe am oberen Tisch löste sich jetzt auch allmählich auf. Ein Paar und eine Frau blieben jedoch noch sitzen. Ich hatte die drei genau im Blickfeld.
Ich sah, wie alle drei aufstanden und an den jetzt frei gewordenen Tresen kamen. Frei war übertrieben. Zwischen mir und dem nächsten Gast klaffte eine Sitzlücke von vier leeren Hockern.
Die beiden übriggebliebenen Frauen nahmen den Mann in ihre Mitte. "Zum Abschluß noch einen Kleinen" hörte ich ihn sagen.Ich konnte immer noch nicht sagen, welche Frau zu ihm gehörte, als sich die rechts von ihm Sitzende hinüberbeugte und ihn einen Kuß gab.Aha. Jetzt war es offensichtlich, wer zu wem gehörte. "Und wer küßt mich?" fragte meine Nachbarin gespielt empört. Dumm wäre es jetzt gewesen, irgendeinen Spruch abzulassen.Abwarten, sagte ich zu mir selbst. Vielleicht ergibt sich ja was.
Erst jetzt schaute ich mir meine Nachbarin etwas genauer an. Um die dreißig, tolle Beine (soweit man die unter ihrem leichten Flatterrock erkennen konnte), dunkelblonde Haare und
ein hübsches Gesicht.Ich war verrückt! "Darf ich Sie zu einem Sekt einladen ?" hörte ich mich plötzlich, wohl aus einer Eingebung heraus, fragen.Amüsiert schaute sie mir in die Augen. "Haben Sie auch keinen zum Küssen?" fragte sie.Über so eine Frage sollte man nicht zulange nachdenken. "Leider nicht," meinte ich nur "aber vielleicht kann man das ja ändern.". Oh Mann! Welcher Teufel ritt mich, daß ich solche blöden Sprüche von mir gab?
Ehrlich, Leute. Ich konnte es mir nicht erklären.
"Wer weiß?" meinte sie mit strahlenden Augen und prostete mir zu.Männer der Welt, hört mir zu: Trinkt niemals Sekt auf Bier, wenn Ihr Bier gewöhnt seid! Es geht unter Garantie schief. Ihr verliert die Kontrolle über euch und werdet geistigen Dünnschiß von euch geben.Wie die meisten Biertrinker haute das Glas Sekt mich fast um. Aufpassen, ermahnte ich mich selbst. Trink nicht soviel. Wie sollte ich denn sonst nach Hause kommen?.Irgendwie kamen wir dann ins Gespräch. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Sie war gebildet und intelligent. Ich hatte ein Faible für diese Art von Frauen.
So ungefähr nach einer halben Stunde wollten ihre Bekannten gehen. Sie schaute kurz auf die Uhr und meinte: "Wie gut, daß ich diese Woche Urlaub habe. Ich möchte noch ein Weilchen bleiben."
"Ist gut." meinte ihre Bekannte und ab ihr zum Abschied einen Kuß auf die Wange. "Wir sehen uns dann Morgen!" Sie drehte sich um und ging mit ihrer Begleitung zum Ausgang. "Treib es bloß nicht zu doll!" hörte ich sie noch sagen. Dann waren sie und ihr Begleiter aus der Tür."Was machen wir jetzt?" fragte sie. Ich schaute auf meine Armbanduhr und sagte "Wenn Du Lust hast, können wir noch ein bißchen durch die Einkaufspassage gehen." "Okay. Laß mich eben noch mal auf Toilette gehen. Dann können wir los." Ich bedeutete der Bedienung, daß ich zahlen wollte. "Zusammen oder getrennt?" fragte sie mich. "Ach, egal. Alles zusammen." Ich gab ihr einen Fünfzigmarkschein und nahm das Wechselgeld entgegen. Meine Begleitung hatte sich schon ihre leichte Jacke angezogen, als sie Anstalten machte, die Bedienung zu rufen. "Ich hab schon bezahlt." sagte ich und nahm meinen Trench vom Kleiderhaken.

"Das ist aber nett." "Ich bekomme ja auch einen schönen Spaziergang mit Dir." sagte ich und öffnete ihr die Tür. Wir schlenderten die ganze Einkaufspassage einmal rauf und runter, bis wir wieder am Ausgangspunkt angekommen waren. "Hast Du noch Lust auf eine Tasse Kaffee?" fragte sie mich. "Gehn wir zu Dir oder zu mir?" entgegnete ich lächelnd. "Wenn Du schon so direkt bist, dann gehen wir zu mir." Wir gingen zum nahegelegenen Parkhaus, wo ich ein kleines Vermögen loswurde, um mein geparktes Auto wiederzubekommen.Sie nannte mir die Adresse und ich fuhr los.Den ganzen Abend hatte ich keine Andeutungen über sie gemacht. Ich hatte ihr mit keinem Wort gesagt, das ich unbedingt mit ihr schlafen wollte. Keine Andeutungen, keine Bemerkungen, gar nichts! Es lief wie von selbst.

Sie öffnete die Haustür und ließ mich durch. "Sei bitte leise, sonst beschweren sich die Nachbarn." Wie auf Kommando lehnte ich mich an die Wand und zog meine Schuhe aus. In schwarzen Socken folgte ich ihr bis zur Wohnungstür. "Was meint Dein Mann eigentlich, wenn Du fremde Männer mit ins Haus bringst?" wollte ich wissen. "Woher willst Du eigentlich wissen, ob ich verheiratet bin?", fragte sie zurück."Es war geraten" antwortete ich. "Aber ich schätze, ich liege richtig mit meiner Vermutung." "Kein Kommentar. Aber komm erst mal mit nach oben." Das Haus hatte zwar einen Aufzug, aber wir entschieden uns für das Treppenhaus. Das Treppensteigen gab mir Gelegenheit, ihren Gang und ihre schlanken Beine zu bewundern. Hübsche Beine hat sie ja, dachte ich bei mir und mußte mich zusammenreißen, ihr nicht unter den Flatterrock zu fassen. Sie schloß auch gleich die Wohnungstür auf und ließ mich rein. Die Wohnung war riesig und gemütlich eingerichtet. Die äußere Fassade des Hauses täuschte. Ihr weiblicher Geschmack machte sich auf den ersten Blick bemerkbar. "Willst Du tatsächlich Kaffee, oder etwas anderes?" fragte sie mich, kaum daß wir im Wohnzimmer waren. "Kaffee wäre wirklich nicht schlecht." antwortete ich. "Dann bin ich eben in der Küche und setzte welchen auf." Jetzt war ich alleine in einem mir fremden Wohnzimmer und schaute mich erst mal um. Bilder im Wohnzimmerschrank gaben meiner Vermutung Recht; sie war verheiratet. In einzelnen Regalen standen Bilder von ihm. Mal war er im Sportdress zu bewundern, mal in der typischen Kluft eines Freizeitanglers. Langweilige Augenblicke festgehalten in einem langweiligen Leben. Ähnliches sah man in jeder zweiten Wohnung. Die Gesichter auf den verschiedenen Fotos, obwohl immer dieselben, stellten jedesmal eine Art von Triumph zur Schau. Die Gesichter schienen immer zu sagen:" Schaut mich an. Ich bin gut. Ich bin der Beste. Schaut, was ich erreicht habe in meinem Leben!" Na wie toll, dachte ich. Hoffentlich bist Du Dir darüber im Klaren, daß Deine Frau gerade dabei ist, Dich tollen Typen zu betrügen. "Kaffee ist gleich fertig." hörte ich sie jetzt aus der Küche murmeln. Schön. Genug Zeit für andere Dinge. Ich war mir eigentlich immer noch nicht im Klaren, ob ich mit ihr ins Bett gehen wollte. Die Angst vor ihrem Mann spielte eigentlich keine Rolle bei dieser Überlegung, sondern vielmehr der Gedanke, es mit einer verheirateten Frau zu treiben. Ich hörte das Rauschen der Klospülung und dann das Klappern ihrer Absätze auf dem wohl mit Fliesen ausgelegten Küchenboden. "Trinkst Du den Kaffee schwarz?" rief sie aus der Küche. "Ja." rief ich zurück. Kurz darauf erschien sie mit einem Kaffeetablett in den Händen wieder im Wohnzimmer.Sie setzte das Tablett ab und setzte sich neben mich auf die Couch. "Ist er das?", fragte ich und deutete auf eines der Fotos. "Ja." antwortete sie, "das ist Er. Und wie so häufig ist Er gerade mal wieder nicht da." Wir tranken in Ruhe unseren Kaffee und unterhielten uns dabei über Belanglosigkeiten. Ich stellte die Kaffetasse ab und lehnte mich zurück. Hübsch ist sie ja wirklich, überlegte ich und legte ihr meine Hand auf das Knie. "Bist Du endlich zu einer Entscheidung gekommen?" fragte sie. "Was meinst Du damit?", fragte ich zurück. "Willst Du mit mir schlafen, oder machst Du wegen meinem Mann einen Rückzieher?" Ich nahm meine Hand von ihrem Knie und begann nun mit beiden Händen die Knöpfe ihres Flatterrockes aufzumachen. Ganz langsam, Knopf für Knopf. Sie schaute mir zu und sagte kein Wort. Als ich in Höhe des letzten Knopfes angekommen war, setzte sie sich so hin, daß ich bequem auch diesen aufmachen konnte. An den Anblick von Strümpfen hatte ich mich gewöhnt. Sie waren unter anderem nicht nur sehr sexy, sondern auch sehr bequem für andere Sachen, bei denen eine Strumpfhose nur unnötig gestört hätte. Daß sie Strümpe anhatte, bemerkte ich erst beim letzten Knopf. Sie stand auf und ließ den offenen Rock herunterfallen. Die halterlosen Strümpfe schmiegten sich eng an ihren tollen Beinen an und glänzten verführerisch im Licht."Trägt Du eigentlich nie einen Slip?" fragte ich sie erstaunt. "Normalerweise schon," sagte sie "aber heute Abend wollte ich etwas ausprobieren.""Jedenfalls ist Dir die Überraschung gelungen." entgegnete ich und zog sie zu mir heran, um sie zu küssen. Unsere Zungen spielten in ihrem Mund miteinander. Speichel vermischte sich mit Speichel. Ich ließ sie los und bückte mich vor ihr auf dem Boden, um ihr sauber rasiertes Haardreieck zu küssen. Eine leichte Duftwolke umnebelte mich, als ich mich ihrem Schamdreieck zuwendete. Ich küßte die krausige in Form gebrachte Haarpracht und versuchte gleichzeitig mit meiner Zunge in tiefere Regionen vorzustoßen. Nach mehreren Vorstößen in ihre intimsten Regionen setzte ich mich wieder auf und begann nun sachte ihre Brüste zu streicheln. Wie mir auch schon in der Kneipe aufgefallen war, trug sie trotz ihrer großen Oberweite keinen BH. Wohl auch ein Experiment, überlegte ich."Warte, ich zieh das T-Shirt aus." unterbrach sie mich. Sie stand auf und zog sich mit einer geschmeidigen Bewegung das T-Shirt vom Oberkörper.Für ihr Alter hatte sie erstaunlich feste Brüste. Rund und fest, mit großen dunklen Warzenvorhöfen.Sie beugte sich runter, so daß ich diese wundervollen Brüste küssen konnte.Mein Mund war mit ihren Brüsten beschäftigt, während meine Hände sich auf die Suche nach ihrer Spalte machten. Ich widmete beiden Körperteilen meine ganze Aufmerksamkeit, so daß ich sie fast nicht hörte, als sie fragte "Wollen wir ins Schlafzimmer wechseln?" Ich hatte nichts dagegen, stand auf und folgte ihr. Im Schlafzimmer angekommen, setzte sie sich auf den Bettrand und bedeutete mir, mich vor sie zu stellen. Ich trat auf sie zu zu und blieb dicht vor ihr stehen. Langsam zog sie mein Hemd aus der Hose und fing an, die Knöpfe des Hemdes aufzumachen. Nachdem sie alle Hemdknöpfe geöffnet hatte, zog ich mir das Hemd aus. Ich stand immer noch vor ihr und wartete nun auf Aktionen ihrerseits. Die ließen aber nicht lange auf sich warten.Kaum hatte ich mein Hemd ausgezogen, fing sie auch schon an, meinen Hosengürtel aufzumachen. Selbstverständlich war ich ihr dabei behilflich.Meine Hose fiel zu Boden. Ich seufzte und setzte mich neben sie auf den Bettrand, um meine Socken auszuziehen.Nachdem ich mich nun meiner Hose und meiner Socken entledigt hatte, stand ich wieder auf und stellte mich vor sie.Sie saß mit übergeschlagenen Beinen immer noch auf dem Bett und schaute mir zu.Die letzten fünf Minuten vergingen im absoluter Stille. Wir genossen das flüchtigte Erkunden der Körper. Wir genossen die ständig wachsende Lust aufeinander.Ich konnte es ihr förmlich ansehen. Sie wurde immer feucher im Schritt.Aber auch bei mir war die wachsende Erregung anzusehen. Das praller werdende Glied zeichnete sich nun deutlich in meiner Unterhose ab.Sie griff nach meinem Slip und zog ihn langsam bis zu den Knöcheln runter. Ich spürte ihre Haare an meinem Glied.Nachdem nun meine Unterhose am Boden lag, schaute sie wieder auf und lächelte mir zu. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, senkten sich ihre Lippen über mein steifes Glied. Etwas Erregenderes hatte ich noch nie erlebt. Eine total fremde Frau beugte sich runter und nahm mein hartes, erregtes Glied in den Mund. Sie saugte und lutschte solange daran, daß ich schon Angst hatte, zu kommen. Um dem aber vorzubeugen, nahm ich sachte ihren Kopf zwischen meine Hände und küßte sie auf die noch feuchten Lippen.Ich konnte nicht länger warten. Ich wollte in sie eindringen."Leg Dich hin." forderte ich sie auf. Sie stand auf, schlug beide Bettdecken übereinander und legte sich auf die rechte Seite des Doppelbettes. Ihre Schuhe hatte sie immer noch an. Aber scheinbar ist es bei Frauen etwas anderes, wenn sie mit Schuhen ins Bett gehen, als bei Männern.Ich ging um das Bett und beugte mich zu ihr herunter, um sie zu küßen."Komm jetzt" forderte sie mich auf und öffnete ihre Schenkel einladend.Langsam drang ich in sie ein. Es wurde mir durch ihre Feuchtigkeit zwischen den Beinen leichtgemacht.Wie zwei Ertrinkende umklammerten wir uns gegenseitig und liebten uns.Wir hatten für einen kurzen Moment nur unsere Körper. Wir hatten für einen kurzen Moment nur uns.Wir liebten uns still und heftig, als wenn keiner von uns die Stille durch Worte stören wollte und dies das letzte Mal in unserem Leben sein sollte.Nachdem jeder von uns seinen Höhepunkt hatte, lagen wir noch eine Weile total erschöpft Seite an Seite.Nach circa einer Viertelstunde stand sie auf und zog sich ein fast durchsichtiges Neglige an. Was für eine tolle Frau sie doch war! Ohne Wenn und Aber entschied sie sich für das, was sie wollte.Sie ging ihren eigenen Weg und ließ mir aber trotzdem das Gefühl, Sieger in dem Spiel zu bleiben. Erst später sollte sich herausstellen, das ich mich in dieser Beziehung geirrt hatte.

"Hoffentlich ist der Kaffee noch heiß. Du willst doch noch einen?" "N´ Kaffee wäre jetzt wirklich nicht schlecht." entgegnete ich und folgte ihr, immer noch nackt, ins Wohnzimmer. Sie schenkte uns zwei Tassen ein und setzte sich mit übergeschlagenen Beinen auf die Couch. "Es war schön mit Dir!" bemerkte sie über den Rand ihrer Kaffeetasse hinweg, "können wir uns öfter sehen?". Ich war im Moment Solo. Also was soll´s, dachte ich mir. Für feste Beziehungen hatte ich im Moment überhaupt nichts übrig und somit wäre so ein Abenteuer nicht ganz uninteressant."Warum nicht." antwortete ich also nach einer Weile. "Warum nicht" wiederholte sie meine Bemerkung."Willst Du´s Ihm erzählen?", fragte ich sie.""Weißt Du, eigentlich haben wir keine Geheimnisse voreinander. Aber ich kann einfach nicht glauben, daß sich bei seinen Geschäftsreisen nichts mit anderen Frauen abspielt.Aber so oder so: Auch wenn ich es ihm erzählen würde. Es täte der Sache keinen Abbruch." So wie sie es sagte, glaubte ich es ihr.Wir unterhielten uns noch eine Weile.Na ja, und irgendwann kommt dann der Augenblick, wo man auch in dem interessantesten Gespräch anfängt auf die Uhr zu schauen.Es war halb drei Uhr Morgens!Scheiße! Ich hatte noch keine Stunde geschlafen und mußte um acht Uhr spätestens im Büro sein.Beruhige dich, sagte ich zu mir selber. Mehr als Kommentare der Kollegen kannst du nicht zu hören bekommen. Aber wenn ich sie jetzt alleine ließ, würde das bedeuten, das ich noch gute vier Stunden Schlaf bekommen würde."Fahr jetzt lieber los." sagte sie und kam mir damit zuvor."Ich glaube auch, daß es besser wäre loszufahren." antwortete ich lahm.An der Haustür gab sie mir noch einen Kuß und flüsterte mir zu "Ich melde mich bei Dir. Okay?" "Ich warte auf Deinen Anruf." gab ich zurück und ging leise die Treppe nach unten.Schon im Flur überlegte ich mir unser nächstes Treffen. Ach komm, meldete sich mein anderes Ich. Sei bloß nicht so naiv zu glauben, daß sie Dich tatsächlich anrufen wird.Die zwei Seiten der Männerseele taten sich auf. Auf der einen Seite die Vorfreude auf das nächste Mal und auf der anderen Seite das Bewußtsein, daß sie verheiratet und versorgt war und es wohl kaum nötig hatte, sich mit mir abzugeben. Was sollte sie schon an so einem Kerl wie mir finden.Über den nun folgenden Arbeitstag möchte ich lieber keine Worte verlieren. Warum? Nun, er war einfach grauenvoll. Zuviel Arbeit und zuwenig Schlaf in der Nacht davor.So richtig fällt es einem erst auf, wenn man wie ich jahrelang immer arbeitsgerecht gelebt hatte und plötzlich aus diesem Trott rausgeworfen wurde. Es war einfach nicht mehr mein Ding. So schön die Nacht auch war, denn das Erholen von solchen Nächten dauert mit zunehmenden Alter immer länger. Wurde ich nicht langsam zu alt für solche Abenteuer? Erst mal die nächsten Tage abwarten, beruhigte ich mich selber.Die kommenden Tage vergingen wie im Flug. Die Arbeit kann einen ganz schön ablenken, sage ich euch.Den Mittwoch drauf klingelte das Telefon. Nanu, fragte ich mich, wer ruft denn um diese Zeit noch an? "Ich bin´s." hörte ich bloß und wußte sofort, wer am anderen Ende der Leitung war. "Hallo." "Ich hoffe ich hab Dich nicht bei irgendwas gestört." sagte sie. "Nein, das hast Du nicht." antwortete ich ihr. "Können ich Dich Morgen Nachmittag sehen?" fragte sie. "Morgen Nachmittag? Ja klar, warum nicht?" "Schön. Holst Du mich von Zuhause ab? Du weißt ja wo ich wohne." "Und um wieviel Uhr soll ich da sein." fragte ich noch schnell, bevor sie auflegte. "Komm wann Du Lust hast." antwortete sie und legte auf. Nun ja, überlegte ich. Es ist nicht Mittwoch Abend sondern jetzt schon Donnerstag Nachmittag. Immerhin schon eine Steigerung, oder nicht? Ich muß eigentlich gestehen, daß ich nicht sonderlich aufgeregt war, sie wiederzusehen. Aber ich hatte mich wie gesagt in ihr getäuscht. Was fällt ihr wohl diesmal ein, fragte ich mich. Was wird sie diesmal von dir verlangen?. Na ja. Morgen Nachmittag würde ich es wohl wissen.

Der Wecker klingelte um sieben.Und wie es nunmal meine Art ist, war ich schon fast ganz wach. bevor der Wecker fertig mit seinem Gebimmel war. Eine Stunde Zeit, um mich zu duschen, rasieren, anzuziehen und ins Büro zu kommen.Und der Tag ging einfach nicht rum. Es war wie verhext. Wie ein pubertärer Teenager schaute ich fast jede halbe Stunde auf die Uhr. Brannte es mich wirklich so derartig, sie wiederzusehen?Hatte sie wirklich so einen Eindruck auf mich gemacht, daß ich das Wiedersehen nicht abwarten konnte?Hatte sie was mit mir angestellt oder war ich einfach nur scharf aus sie?Es war wirklich zum Verrücktwerden.Als es dann aber zum Feierabend zuging, rann mir die Zeit unter den Händen dahin. Das darf doch wohl nicht wahr sein! Schon halb fünf! Schnell erledigte ich noch die wichtigsten Kleinigkeiten und ging um Punkt fünf aus meinem Büro. Jetzt zum Ende des Frühlings war es um kurz nach siebzehn Uhr noch sehr sonnig und warm.Ich parkte meinen Wagen vor ihrer Haustür, ging zum Eingang und läutete."Ich bin sofort unten" tönte es blechern aus dem kleinen Lautsprecher. Durch die Tür hörte ich das Klappern ihrer Absätze auf dem Terrakottabelag des Flurs. Die Tür ging auf und sie stand in einem sehr luftigen türisfarbigen Kostüm vor mir. Ich gehöre zu einer Generation von Männern, denen es selbstverständlich erschien, ihr die Beifahrertür aufzuhalten. Die alte Schule hat eben nicht nur ihre negativen Seiten, dachte ich nur, als sie sich freundlich mit angewinkeltem Kopf bedankte. Erst die Dame, dann der Herr. Und das nicht nur, um Eindruck zu schinden.Ich setzte mich in meinen Fahrersitz und wollte gerade losfahren, als mein Blick auf ihre nackten Knie fiel. Nackte Knie können unheimlich erotisch wirken. Aber genauer kann ich das nicht beschreiben. Nur soviel: Beim Anblick ihrer leicht angewinkelten Beine und der wohlproportionierten Knie mußte ich unweigerlich an die letzte Nacht mit ihr denken. Beruhige dich, ermahnte ich mich selber. Vielleicht hast du Heute Abend ja noch Gelegenheit, diese Beine genauer anzusehen, also starre nicht so. "Können wir zusammen noch kurz in die Stadt fahren? Ich wollte mir noch eine Kleinigkeit zum Anziehen kaufen." fragte sie."Sicher."entgegnete ich nur knapp. "Es ist doch sowieso langer Donnerstag.""Naja. Aber vielleicht hast Du ja noch was anderes vor.""Nein. Es ist schon in Ordnung."Über die Schnellstraße, die den Ortsteil, in dem sie wohnte, mit der Innenstadt verband, ging es recht zügig. Und schon nach ca. fünfzehn Minuten kämpfte ich um einen Platz in einer der Hochgaragen.Endlich, in der sechsten Parketage fand ich einen Platz, in den wir auch genug Platz zum Aussteigen hatten. Sind denn die Leute alle wahnsinnig geworden. Was wollen die den alle am Donnerstag Abend in der Innenstadt. Haben die denn nichts besseres zu tun? Es war wie verhext. Irgendwo mußten ja auch die Insassen der Autos zu finden sein. Aber nicht in den großen Kaufhäusern und kleineren Geschäften, nein! Die Einkaufspassage war brechend voll.Ihr kennt das wahrscheinlich: Am Samstag Vormittag bemerkt man, irgendeine Kleinigkeit für´s Wochendende vergessen zu haben. Also los zum nächsten Supermarkt. Es ist, als wenn es die Woche drauf nichts mehr zu kaufen gäbe. Die Menschen sind verrückt! Wie die Wahnsinnigen schmeißen sie ihre Einkaufswagen voll und beklagen sich dennoch, daß die Preise mal wieder tüchtig angezogen haben und daß sie überhaupt nicht mehr wüßten, wie sie mit vierhundert Mark über´s Wochenende kommen sollen. Ja ja, jeder hat so seine Probleme. Aber diesen Donnerstag war wirklich die Hölle los. Wie die Lemminge an den Küsten stürzten sich die Menschen ins Einkaufsgewimmel. Mein erster Gedanke war, daß ich mich scherzhaft fragte, ob es irgendwo Diamantketten umsonst geben würde. Dem war natürlich nicht so. Arm in Arm schlenderten wir dann ins nächste große Kaufhaus. Der Name soll nicht weiter interessieren. Ohne Zögern fuhren wir mit der Rolltreppe hinauf bis zur Wäscheabteilung. Was sollte es denn auch sonst sein, überlegte ich. Sie schaute sich die Stücke an den verschiedenen Ständern in Ruhe an und legte dann und wann einen BH, einen Body oder eine Corsage über ihren Arm. Wenn sie das alles anprobieren wollte, würde ich erst schätzungsweise in drei Stunden hier rauskommen. "Wartest Du ganz kurz?" fragte sie mich und steuerte auf die Umkleidekabinen zu."Aber sich doch. Ich bin neugierig, was Du davon mitnimmst." antwortete ich und wandte mich wieder dem Schauspiel zu. Irgendwie hab ich das Gefühl, das man eine Frau nicht alleine in einer Umkleidekabine lassen sollte. Nicht aus den Gründen, an die ihr gerade denkt.Es befriedigt Frauen nichts mehr, als das man ihnen beim Anprobieren die größte Aufmerksamkeit schenkt, die man aufbringen kann. Es befriedigt sie irgendwie. Nicht alle, zugegeben. Aber die meisten genießen es, im Mittelpunkt des Interesses zu stehen.Also ihr Männer: Schaut euch ruhig in der Gegend um, beobachtet die Mädchen, die für ihre erste große Liebe sexy Unterwäsche kaufen, beobachtet die Frauen bis dreißig, die mit der heißen Ware entweder den Ehemann oder den Liebhaber verwöhnen wollen, beobachtet.Aber werft immer wieder mal einen Blick auf die Umkleidekabine eurer Begleiterin.Und siehe da: schon schaute auch ihr Kopf zwischen den Vorhänge auf. Sie bedeutete mir, hinüberzukommen."Kann ich bei irgendetwas helfen?", fragte ich sie durch den zugezogenen Vorhang."Ist jemand in Deiner Nähe?" fragte sie zurück.Verstohlen schaute ich mich um. Niemand zu sehen. Wahrscheinlich waren Dessous nicht gerade der Verkaufsschlager des Hauses."Nein," antortete ich "Wieso?" "Komm zu mir und mach den Vorhang zu." hörte ich sie flüstern.Nochmals schaute ich mich um. Die Lage war unverändert. Also schob ich den Vorhang leicht beiseite und stand mitten in ihrer Umkleidekabine.Der Anblick, der sich mir bot, raubte mir fast den Atem.Nackt, bis auf Schuhe und Kostümoberteil, stand sie mir gegenüber."Ich hab Lust." hauchte sie."Hier?" Aus Angst, in einer der Umkleidekabinen gehört zu werden, flüsterte ich. "Ja, komm."Und ehe ich mich noch weiter zu ihrem Wunsch äußern konnte, hatte sie auch schon meinen Hosengürtel aufgemacht. Das ganze war absolut verrückt! Sie machte mir meine Hose auf und zog sie runter. Durch den leichten Stoff der Sommerhose fiel die Hose sofort zu Boden.Dann griff sie mit beiden Händen nach meinem Slip und zog ihn ebenfalls runter.Schon durch diese Situation, sie nackt in der Umkleidekabine zu sehen, wurde mein Glied hart.Sie schaute kurz auf mein steifes Glied und bemerkte "Du willst es doch auch, oder?"Und ohne meine Antwort abzuwarten bückte sie sich und stütze sich auf den Hocker, der in allen Umkleidekabinen der Welt viel zu klein war, ab.Ihr schöner Hintern bot ich mir an.Ich nahm mein Glied und führte es sachte mit einem leisen Schmatzen in ihre Spalte.Sachte bewegte ich mich vor und zurück. Die Kabine schränkte mich in meinen Bewegungen ein.Warum überlegten sich Bauherren und Architekten nie, was in ihren Kabinen gemacht werden würde. Schließlich waren diese Dinger selbst für ihren eigentlichen Bestimmungszweck viel zu eng.Sehr sanft nahm ich sie von hinten. Ich mußte mich, was die Geräuschentwicklung anging, wirklich sehr beherrschen. Alleine dieses Kribbeln, jeden Moment erwischt zu werden versetzte mir den restlichen Kick. Und gerade dieser Kick machte die Sache so aufregend.Es war unbeschreiblich, sie in einer engen Umkleidekabine, mitten im größten Kaufhaus der Stadt von hinten zu nehmen.Ihre feuchten Schamlippen schmiegten sich eng an mein hartes Glied, so daß ich Mühe hatte, nicht unverhofft zum Höhepunkt zu kommen. Bei jedem leichten Stoß stöhnte sie leise auf.Hoffentlich würde es niemand hören. Es war mir aber gleichzeitig ziemlich gleichgültig, muß ich gestehen.Meine Stöße in ihre Spalte wurden immer schneller. Es war ungefähr so wie am ersten Abend mit ihr. Der Augenblick der Entspannung war viel zu schnell erreicht. Mir ging es so, daß ich mir gerade in diesem Moment wünschte, die Zeit anhalten zu können. Ich wollte immer in ihr sein. Ich wollte ihr immer wieder das Glied zwischen die Beine stecken.Sie schien die Gefahr des Endecktwerdens zu genießen. Ihre Bewegungen wurden immer drängender. Sie preßte sich immer stärker in meinen Schoß, so das ich befürchtete, ihr weh zu tun, doch ihr leichtes Stöhnen ließ anderes vermuten.Einer Explosion gleich entlud ich mich in ihr. Und nur einen kurzen Augenblick später bemerkte ich, wie sich ihre Schamlippen kurz zusammenzogen und dann entspannten. Es war der Vollrausch. Ekstase.Jetzt, da unsere erste Lust gestillt war, zog ich mein feuchtes Glied aus ihrer tropfenden Scheide und bückte mich, um meine langsam schlaffer werdende Blöße wieder zu bedecken.Sie richtete sich auf und drehte sich zu mir um."War´s schön?" fragte sie mich herausfordernd.Statt ihr zu antworten griff ich ihr ungeniert zwischen die Beine. Meine Finger fanden die von meinem Samen feuchten Schamlippen. Mit zwei Fingern teilte ich sie vorsichtig, um sie zärtlich an ihrer empfindlichsten Stelle zu streicheln."Später mehr, okay?" flüsterte sie und nahm meine Hand in ihre."Ich zieh mich jetzt wieder an und bin gleich fertig. Warte bitte draußen auch mich."Ich prüfte mich noch kurz im Spiegel und schaute kurz vor den Vorhang, um sicherzugehen, das mich niemand beim Verlassen der Kabine bemerken würde.Niemand in Sicht. Ich warf ihr noch kurz einen Blick zu und verließ ihre Umkleidekabine.Kurze Zeit später stand sie wieder ordentlich angezogen vor mir."Dein Samen läuft mir am Bein herunter" flüsterte sie mir diskret zu.Ich mußte mich wirklich beherrschen, um ihr nicht unter den Rock zu schauen."Ich find´s trotz der Feuchtigkeit sehr schön" setzte sie nach.Von den ausgewählten Dessous hatte sie nicht ein einziges gekauft. Es war also nur ein Vorwand von ihr, mich in das Kaufhaus und anschließend in die Kabine zu locken. Was wäre bloß passiert, hätte man uns erwischt. Nicht auszudenken!

Doch dieses Abenteuer ermutigte zu neuen und wir haben uns noch Jahre später an den verrücktesten Orten geliebt.

 

E N D E

 



 



 

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