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vor vielen jahrtausenden
existierte das land der amazonen, in dem die frauen das regiment
fuehrten. maenner waren in diesem land nicht zugelassen. sie wurden
nur gelegentlich auf raubzuegen erbeutet und zum zwecke der fortpflanzung
verwandt, bevor sie der goettin geopfert oder als sklaven auf den
feldern oder in den bergwerken eingesetzt wurden. dort gingen sie
jedoch zumeist an mangelnder pflege ein, denn es war billiger, nachschub
zu stehlen oder zu kaufen, als die sklaven gut zu ernaehren. im
grunde waren die frauen an den maennern auch nicht weiter interessiert
als an ihrer verwertbarkeit. wer anders empfand, wurde erbarmungslos
aus der gemeinschaft und oft zusaetzlich auch von einem felsen gestossen.
doch das kam nur selten vor. bei den meisten amazoninnen funktionierte
die lesbische sozialisation problemlos. die meisten der frauen suchten
sich eine gefaehrtin unter den anderen kriegerinnen. aber es gab
auch andere formen, sex zu machen. auf dem letzten feldzug der amazonen
gegen die pontier hatten die kriegerinnen reiche beute gemacht.
so hatten sie nicht nur viele knaben und maenner in die gefangenschaft
verschleppen koennen, sondern auch eine grosse anzahl junger maedchen.
diese schauten nun einem ungewissenen schicksal entgegen. voll banger
erwartung wurden sie in das land ihrer feinde wie eine viehherde
getrieben. allen waren die haende zwischen den schulterblaettern
zusammengebunden worden. ihre taillen waren durch fesseln untereinander
verbunden, so dass sie sich nur gemeinsam bewegen konnten, niemand
konnte fliehen. die kleider hatte man ihnen natuerlich zu verkaufszwecken
vorher abgenommen. die ehemalige prinzessin von pontus empfand ihre
situation als besonders demuetigend. dass sie als sklavin verschleppt
wurde, war ja voellig normal, auch im kreise ihrer zofen hatte es
gefangene prinzessinnen gegeben. aber das sie zusammen mit geschoepfen,
die ihr frueher nie naeher als 50 schritte kommen durften, gewoehnlichen
frauen, dienerinnen, ja selbst huren und stinkenden sklavinnen ,
zusammengebunden war, machte sie fast verrueckt. doch die amazoninnen
machten keinen unterschied. sie hatten sogar regelrechte freude
daran, die prinzessin tief zu erniedrigen, denn immerhin hatte sie
sich zuvor sogar einemm maennerregime gebeugt. so erhielt das flennende
maedchen besonders viele peitschenhiebe durch die soldatinnen, die
die gruppe vorwaertstrieben. schliesslich erreichte das heer der
kriegerinnen femania, die hauptstadt von amazonien. die stadt war
beruehmt wegen ihrer architektur und der vielen palmen in ihr, die
an den breiten strassen wuchsen. doch die prinzessin hatte kein
auge fuer die schoenheiten der stadt. sie war eines der ausstellungsstuecke
auf dem triumphzug. die planerinnen desselben hatten sich fuer die
prinzessin etwas besonders fieses ausgedacht. sie liessen einen
wagen bauen, dessen wichtigstes teil ein horizontaler balken in
zwei metern hoehe war. an denselben haengten sie die prinzessin
mit haenden und fuessen. dann knebelten sie sie und befestigten
ein grosses, weit lesbares schild an ihr, auf dem "diese gehorchte
maennern" stand. auf diese art und weise wurde die prinzessin allen
bewohnerinnen von femania vorgefuehrt. diese erregten sich nicht
wenig ueber die aufschrift des schildes und warfen dreckklumpen,
faule eier und tote katzen nach dem maedchen, das sich verzweifelt
wand und weinte. doch das nuetzte ihr nichts. nach dem triumphzug
wurde die prinzessin noch haengend mit kaltem wasser abgespritzt
um wieder sauber zu werden. dann sperrte man sie zu der anderen
kriegsbeute in ein haus, in dem sie angekettet wurde, so dass sie
keine moeglichkeit hatte, hand oder fuss zu regen. am morgen des
naechsten tages wurde die beute versteigert. zuerst kamen gebrauchsgegenstaende
wie amphoren, becher, messer usw. dran. dann wurde der erbeutete
schmuck angeboten. zuletzt kam die lebendware. unter dieser zunaechst
die maenner, dann schafe, rinder und ziegen. erst ganz am schluss
wurden die frauen vorgefuehrt. die ehemalige prinzessin war sehr
veraengstigt. noch immer lag sie nackt in ketten in dem schwuelen
haus. wenig licht fiel durch das einzige, sehr kleine fenster in
den raum. nach und nach war er leer geraeumt worden. das geschrei
von der strasse draussen verstand sie nicht. sie konnte auch den
grund fuer die entsetzten schreie, die immer wieder erklangen, nicht
erkennen. doch sie fragte sich, ob man auch sie zum schreien bringen
wuerde. wieder kamen einige starke frauen und holten eines der angeketteten
maedchen, diesmal das vorletzte, jetzt war dieehemalige prinzessin
allein. verzweifelt riss sie an dem eisen, das sie festhielt. doch
das war voellig umsonst. so musste sie ausharren, bis sie geholt
wurde. als man sie an das grelle tageslicht der heiss auf den staubigen
marktplatz hernieder brennenden sonne gebracht wurde. dann erkannte
sie, was geschah. sie befand sich auf einer tribuene, auf der sie
von angestellten der auktionatorin, deren stimme das geschehen bestimmte,
mit harten griffen festgehalten wurde. auf dem platz vor der tribuene
befand sich eine grosse anzahl kaufwilliger und schaulustiger frauen.
sie verstand nicht, was die auktionatorin sprach, konnte es sich
aber denken. ihr koerper wurde der menge von allen seiten praesentiert.
die frauen, die der auktionatorin dienten, brachten sie nacheinander
in verschiedene postionen, ohne dass sie sich effektiv wehren konnte.
zunaechst zeigten sie sie von vorne und hoben dabei ihre brueste
an. dann drehten sie sie um, beugten sie nach vorne und spreizten
ihr dabei die beine. dann drehten sie sie erneut um. die amazoninnen
waren fuer frauen, die noch von keinem manne beruehrt waren, bereit
viel mehr zu zahlen als fuer andere. daher wurde bei jeder frau,
bevor sie versteigert wurde, ein jungfraeulichkeitstest gemacht.
man setzt die prinzessin, die sich fragte, was nun mit geschehen
wuerde, auf einen schemel; dann zog man ihre beine auseinander und
kettete ihre fuesse an zwei weit voneinander entfernten ringen auf
dem boden der tribuene an. dann kippte frau ihren schlanken leib
nach hinten und hielt sie so fest. sie sah nach vorne, um herauszufinden,
warum frau sie in diese seltsame stellung stellung gebracht hatte.
als sie den grund zu erahnen begriff, wand sie sich so heftig, dass
sie die harte griffe ihrer bewacherinnen lockerte, doch dann packten
diese noch haerter zu. die auktionarin hielt eine dicke eisenstange
von einer elle laenge in der hand. dann trat sie neben das verkaufsobjekt.
diesen war den blicken der menge preisgegeben, alle konnten geauestens
mitverfolgen, was nun geschah. die auktionarin hielt die eisenstange
der um gnade flehenden gefangenen zwischen die schenkel. dann stiess
sie zu. ein schrei grossen schmerzes und entsetzens entriss sich
der kehle der entjungferten, aus deren geschlecht blut stroemte.
es lief ihre beine hinab und klebte an den hautfetzen, die an dem
kuehlen eisenstab, den die auktionarin wieder aus der tiefe des
bauches ihrer ware hervorholte, hingen. letztere freute sich. ein
maedchen, dass nicht prinzessin gewesen war, sondern zudem auch
von keinem manne besudelt, brachte ihr zehnfaches geld ein. dass
das maedchen durch diese behandlung ein trauma erlitten hatte, interessierte
sie dabei nicht im geringsten. ihre dienerinnen saeuberten scham
und beine von dem blut und weckten die ohnmaechtige darauf mit einigen
unbarmherzigen schlaegen. daraufhin begann die versteigerung. in
amazonien hatten nur freie menschen einen eigenen namen. maennliche
wesen und sklavinnen wurden in der regel mit den selben worten gerufen,
die auch hund, huendin oder katze bedeuteten und oft, um verwechselungen
zu vermeiden, durchnumeriert. dann wurde die nummer der bezeichnung
angehaengt. die exprinzessin war ab heute huendin23 im haushalt
der flottenkommandantin des landes. zunaechst wurden die formalitaeten
erledigt: die sklavin bekam das wappen ihrer besitzerin und ihre
nummer in die gesetzlich dafuer vorgesehene stelle, die innenseite
des rechten unterarms, taetowiert. von einem brandzeichen wurde
zunaechst abgesehen, da ein weiterverkauf in ein paar jahren nicht
ausgeschlossen wurde. h23 wurde eine der lustsklavinnen der admiraelin.
ihre aufgabe als solche war, allen sexuellen wuenschen ihrer herrin
bedingungslos zur verfuegung zu stehen. das hiess z.b. den koerper
der herrin waehrend ihres bades waschen und hinterher mit einer
duftenden lotion einreiben. aber da die herrin viele lustsklavinnen
hatte, dufte h23 diesen dienst nur selten versehen. da sklavinnen
aber nicht dazu da waren, faul in der sonne herumzulungern, wurde
sie zu haushalts+gartenarbeiten aller art herangezogen. die oberaufseherin
namens h1 war eine alte muerrische haessliche frau, deren groesstes
vergnuegen daraus bestand, faulen sklavinnen harte stockschlaege
auf ihre nackten ruecken und aersche zu geben. amazonien war ein
warmes land, daher war die bekleidung der sklavinnen sehr einfach:
es handelte sich um kupferne schellen um die fussgelenke, die mit
einer kette verbunden waren, deren laenge zwar normales gehen, aber
kein schnelles laufen erlaubte, so dass sie eine flucht unmoeglich
machte, ohne die arbeitsfaehigkeit zu beeintraechtigen. eines tages
liess die admiraelin alle ihre jungen sklavinnen kommen und testete
ihren gehorsam und das geschick ihrer haende und zungen. sie waehlte
die drei besten aus. auch h23 befand sich unter ihnen. zwar zeichnete
sie sich meist nicht durch grosse folgsamkeit aus, so dass h1 sich
immer wieder zu taetigkeiten veranlasst, die schmerzende spuren
auf dem weichen maedchenkoerper hinterliessen, aber ihrer herrin
lust verschaffen konnte sie so gut wie keine andere. ausserdem wuerde
ihre zuechtigung bei widerspenstigkeit grosse freude bereiten. die
admiraelin liess sich in ihrem wagen, vor den zwei kastrierte gespannt
waren, zum hafen bringen. die ausgewaehlten dienerinnen folgten,
das gepaeck tragend. als sie ankamen, sahen sie die imposante kriegsflotte
amazoniens vor sich. diese war zusammengezogen worden, um in den
kampf zu segeln. die amazonenkoenigin hatte befohlen, einen vernichtenden
schlag gegen amazoniens feinde, die seerauber von cherson zu wagen,
die der handelsflotte amazoniens durch ihre pluenderungen grossen
schaden zufuegten. die flottenkommandantin betrat das groesste und
imposanteste der kriegsschiffe. sie bezog ihre kapitaenskajuete,
in der sie ihren lebendbesitz befestigte, indem sie ihre fussketten
durch ringe an der wand in einem meter hoehe zog. so mussten die
maedchen mit erhobenen beinen auf dem ruecken liegen. dann betrat
die kommandantin wieder das deck. die kriegsschiffe waren gut ausgeruestet.
sie wurden durch den wind in den segeln und die ruder der sklaven,
die unter deck angeschmiedet waren, angetrieben. an waffen hatten
sie zwei katapulte, eine spitze zum rammen und feuer fuer brennende
pfeile. die kommandantin gab den befehl zur abfahrt. die kriegsflotte
der amazonen segelte nach norden ueber das schwarze meer, um die
schiffe der piraten aufzuspueren und einzeln zu vernichten oder
zu erbeuten. doch waehrend der ersten tage stiess man auf kein feindliches
schiff, nur einige colchische haendler. die sklavinnen wurden dazu
verwandt, in der kombuese zu helfen, bei tisch aufzuwarten, unter
dem tisch zu knien und mit ihren zungen zerstreuung zu schaffen,
seilwerk auszubessern und das deck zu schrubben. dabei wurden sie
von verschiedenen offizierinnen ueberwacht, die die peitschen, die
in ihren guerteln hingen, auch gerne zu einem knallenden einsatz
brachten. eines abends sassen die offizierinnen wie gewoehnlich
zusammen, spielten domino (wobei die siegerin jeder runde einem
auf allen vieren gefesselten sklaven 25 hiebe auf den po geben durfte),
und liessen sich von ihren dienerinnen bewirten. diese mussten saft,
wein und suessigkeiten herbringen und ansonsten auf den boden knien.
diese nacht begann ein heftiger wind zu blasen, so das das schiff
hin+ herschwankte. die erste offizierin wies h23 an, die becher
mit wein zu fuellen. dazu musste diese zunaechst in die kombuese,
um eine neue amphore zu holen. als sie mit dem schweren gefaess
zurueckkehrte, packte sie die erste offizierin roh an der brust,
um sie zu mehr schnelligkeit zu bewegen. durch den ploetzlichen
schmerz erschreckt, liess h23 die amphore aus ihren haenden faellen.
das toenerne gefaess fiel zu boden, wo es zerbrach, so dass der
teure wein auf den boden floss und nicht getrunken werden konnte.
wuetend sprang die erste offizierin auf und versetzte h23 eine ohrfeige,
die so heftig war, das die geschlagene zu boden fiel. auch die anderen
herinnen waren zornig. die kommandantin rief: "du nutzloses miststueck!
das wird eine strenge bestrafung nach sich ziehen!" sie packten
die am boden liegende und zerrten sie an deck. dort warfen sie das
wehrlose maedchen einander zu wie einen ball, wobei sie es bespuckten,
ins gesicht schlugen, an den bruesten zerrten und ihm zwischen die
beine griffen. dann fiel es zu boden. unbarmherzig bedeckten sie
seinen leib mit tritten ihrer festen lederstiefel, so dass es sich
wimmernd wand, um nicht getroffen zu werden. die erste offizierin
holte ihre peitsche aud ihrem guertel, doch die kommandantin sagte:
"lasst uns sie erst an den mast binden." so geschah es. h23 wurde
mit dem ruecken zum mast gestellt. dann band man ihre haende und
ellenbogen hinter diesem so fest wie moeglich zusammen, ebenfalls
die fuesse und knie, die man spreizte. so war die empfindliche vorderseite
der sklavin allen grausamkeiten preisgegeben, die man ihr noch bereiten
wuerde. "jetzt kannst du sie peitschen!" diese gelegenheit nahm
die erste offizierin auch sogleich war. sehr bald waren bauch, brueste
und beine des jaulenden maedchens von roten striemen bedeckt. um
ihre schmerzempfindlichkeit zu steigern, ergriff eine der frauen
ein rauhes seil und wand es um brueste ihres opfers, so dass diese
von dem restlichen leib abstanden. nun trat eine andere vor. in
der hand hatte sie zwei eigentuemliche geraetschaften, mit denen
sie der gebundenen die naechste tortur antun wollte. eines der geraete
steckte sie in die scheide der sklavin, dann hielt sie ihr die nase
zu. als diese luft holen wollte, stopfte ihre peinigerin ihr den
eisernen gegenstand in den mund, wo sie ihn mit einem gurt, der
im nacken geschlossen wurde, befestigte. das geraet bestand unter
anderem aus zwei rundstaeben, zwischen denen die zunge der ungluecklichen
steckte. dann wandte sich die offizierin wieder der scham des maedchens
zu. sie bewegte einen hebel, der das in dieser steckende geraet
immer mehr auseinanderdrueckte. so spreizte sie das innere der gebundenen
soweit auf, bis blut herauslief. ploetzlich bewegte die herrin an
dem mundgeraet, und in diesem wurde eine nadel ausgeloest, die die
zunge der geknebelten von oben bis unten durchbohrte. dieser liefen
die traenen aus den augen. doch das ruehrte ihre folterinnen ueberhaupt
nicht, sie liessen neuen wein bringen und freuten sich ueber das
leid der gequaelten. dann beschloss die kommandantin: "wir liefern
sie den rudersklaven aus und sehen zu, was die mit ihr machen."
so geschah es. h23 wurde mit einem eimer salzwasser, dass in ihren
wunden brannte, uebergossen, von foltergeraeten und fesseln befreit
und mit der peitsche in den sklavenraum getrieben. dort wurden die
wenigen rudersklaven, die ihr glied noch hatten, einstweilig abgekettet.
man stiess h23 in ihre runde. was nun folgte, erregte die offizierinnen
sehr, so dass sie ihre sklavinnen kommen lissen, die sie lecken
mussten. die maenner packten die ihnen ausgelieferte an armen und
beinen und drangen in sie ein. aller widerstand nuetzte h23 nichts,
da sie von 10 kerlen festgehalten wurde. einer hielt ihren kopf
an den haaren fest und steckte sein glied tief in ihre kehle, so
dass sie fast brechen musste. andere verdrehten ihre arme schmerzhaft.
ein weiterer legte sich unter sie und stiess seinen penis in ihre
scheide, waehrend ein anderer ihren hinterbacken auseinanderzog
und in das loch dazwischen eindrang. h23 musste den maennern sehr
lange zeit zu willen sein, da alle mehrmals drankommen wollten.
erst als der morgen graute, liessen die ruderer von ihr ab. blutend
und geschaendet lag sie auf dem harten holz des schiffbodens. durch
ein zischen, das an ihrem kopf vorbeiging, schreckte h23 aus ihrer
ohnmacht auf. ein kriegspfeil war an ihr vorbeigeflogen. nur steckte
er ihm fleisch einer amazonenkriegerin, die tot umsank. als h23
sich umsah und die situation erfasste, erschauerte sie. man hatte
sie an haenden und fuessen an die takelage gehaegt und einfach dort
gelassen, als die seeschlacht, die gerade im gange war, anfing.
ein schiff der chersoner, das die amazonenflotte aufgespuert hatte,
lag neben derem hauptschiff und beschoss es. die haengende hatte
todesangst. leicht konnte ein pfeil sie treffen. doch die piraten
waren in der minderzahl, ihr schiff, das ganz allein war, konnte
gegen die feindliche flotte nichts ausrichten und versank bald in
den fluten des meeres. erleichtert sank h23 in die seile, als sie
das sah. ******************** die amazonen hatten die taktik ihrer
feinde nicht erkannt. diese wussten naemlich genauestens ueber die
amazonische operation bescheid. also setzten sie der amazonischen
flotte ab und zu ein kleines schiff vor die nase, um sie in sicherheit
zu wiegen. doch kurz bevor die amazoninnen die stadt cherson erreicht
hatten, schlugen die piraten zu. in dunkler nacht ueberraschten
ihr schellen kampfschiffe mit schwarzen segeln ihre feinde. bevor
diese richtig mitbekamen, was geschah, waren brandsaetze auf ihre
schiffe geworfen, so dass diese erleuchtet waren, waehrend die piratenschiffe
im dunklen verblieben. die noch verschlafenen orientierungslosen
kriegerinnen, die ohne sinnvoole schlachtordnung an deck ihrer schiffe
stroemten, empfing ein dichter pfeilhagel, der ihre reihen schnell
stark lichtete. auch die kommandantin fiel von einem pfeil getroffen
tot zu boden. nun waren die amazoninnen fuehrerlos. ohne plan versuchten
sie sich zu verteidigen. die piraten setzten zum entern der gegenerischen
schiffe an. laute schlachtrufe ausstossend sprangen maennern mit
grossen schwarzen baerten auf das schiff, auf dem h23 sich aengstlich
hinter einen mast zusammenkauerte. die maenner schwangen scharfe
aexte mit breiter klinge, deren toedliche hiebe wenig zeit brauchten,
um alle ihre feinde zu vernichten. von einem hieb getroffen, sank
ein soldatin neben h23 zu boden. der pirat, der gegen sie gekaempft
hatte, wollte sich eben ueber sie her machen, als er das zitternde
buendel menschenfleisch erblickte. lebendbeute war ihm lieber, da
mehrfach verwendbar, und so griff er nach dem maedchen, dass zu
eingeschuechtert war, um sich gegen seinen griff zu wehren. bald
lag sie unter ihm flach auf den boden und fiel in die schreie, der
anderen frauen und maennern, die den seeraeubern zum opfer fielen,
mit ein. der rauch der verbrannten schiffe hatte sich am folgenden
morgen verzogen. stille lag ueber dem wasser, als die ersten piraten
schlaftrunken an deck torkelten. ihr groesster feind war besiegt,
nun gehoerte ihnen die vorherrschaft ueber das schwarze meer. nach
dieser seeschlacht blieb fuer sie nur noch eines zu tun: dem gott,
der ihnen beistand zu danken. die piraten verehrten poseidon als
obersten der goetter. ihm wollten sie nun ein opfer bringen. als
inkarnation des gottes galt die schwarze seeschlange, die sehr selten
gesehen wurde. bei der auswahl der opfer gingen die piraten nach
einer bestimmten logik vor: seetiere wurden nicht geopfert, da diese
zu tausenden im meer herumschwammen. von landtieren glaubte man,
dass der gott sie fuer so haesslich halte, dass er sie nicht sehen
wollte, sonst haette er sie ja im meer leben lassen koennen. blieben
also nur geschoepfe, die zwar nicht in, aber auf der see vorkamen.
darunter zaehlte zum beispiel die kriegsbeute. am mittag begann
der priester der piraten die zeremonie auf dem groessten schiff
der piraten. ohne ihr wissen waren 4 maenner und 4 frauen als opfer
ausgelost worden. diese wurden an bord des schiffes gebracht, wo
sich die wichtigsten leute der piraten versammelt hatten. der priester
murmelte eigenartige verse und verbrannte einen stoff, dessen betoerender
duft aufgrund der flaute, die gerade war, in der luft haengen blieb.
dann fuehrte man ihm die opfer vor. diese wurden entkleidet. dann
band man ihnen haende und fuesse hinter dem ruecken fest aneinander,
so dass sie auf dem bauch lagen und zappelten wie ein fisch, der
aus dem meer aufs trockene gehoben worden ist. sie wuerden jedoch
bald den umgekehrten weg nehmen. zunaechst jedoch begann der priester
mit einer anrufung des meergottes. erst als diese beendet war, gab
der priester ein zeichen. zwei soldaten packten einen der maenner
und schleuderten ihn weit ins offene meer hinaus. h23 konnte nicht
erkennen, warum ploetzlich alle geraeusche des erstaunens von sich
gaben. die piraten sahen dabei dem geopferten nach, doch die deckwand
versperrte ihr die sicht. als naechstes wurde eine der frauen dem
meer uebergeben. so ging es immer abwechseln: ein mann, eine frau.
schliesslich war h23 als letzte noch uebrig. angsterfuellt zitterte
sie bei dem gedanken an das untergehen in den kalten wellen. doch
sie ahnte nicht, was dort wirklich auf sie wartete. das sah sie
erst, als sie, vom schiff geworfen, durch die luft wirbelte. aus
dem wasser ragte ein grosser, schwarzer kopf. es war die schwarze
seeschlange. poseidon war persoenlich erschienen, um seine opfer
entgegenzunehmen. der schlanke leib des seeungeheuers war noch viele
meilen weit knapp unter der wasseroberflaeche zu sehen. aus seinem
mund tropfte frisches blut. seine gruenen augen blickten entzueckt
auf das opfer. dieses landete in seinem zahnlosen maul und wurde
mit einem schluck in den schlund des tieres transportiert. in seinem
bauch herrschte finsternis. es war sehr war im magen der seeschlange.
sein letztes opfer landete auf den leiber seiner vorgaenger, die
auch z.t. noch lebten und sich in den fesseln wandten. doch es gab
keine luft, und aetzende verdauundssaefte entstroemten der magenwand,
so dass das leben schnell aus den aneinandergedrueckten wesen entschwand.
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E N D E
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