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In der Zeit,
als ich noch Madam des besten Bordells in New York war, erlebte
ich oft recht unmögliche Situationen. Aber da es mein Job war,
zuckte ich als berufstätiges Mädchen einfach die Schultern
und dachte mir: Ach was, damit verdiene ich schließlich mein
Leben ..., und tat, was man wünschte.
Aber heute liegt
das alles hinter mir.
Jetzt mache
ich es nur noch aus Spaß; und auch wenn ich es seltener treibe,
so bereitet es mir doch viel Freude.
Und je mehr
Freude ich habe, um so wilder wird es. Ich werde noch heute naß,
wenn ich an jene Nacht in Paris denke...
Leo und ich
tanzten in einem eleganten, exklusiven Swinger-Club - ich nenne
ihn >Le Chateau Roger< - in der Nähe vom Bois de Boulogne.
Die Stimmung war sehr intim, die Musik unwiderstehlich, die ganze
Szene knisterte vor Sinnlichkeit.
Leo hielt mich
eng an sich gepreßt, seine Hände lagen auf meinen Hüften,
meine um seinen Hals. Ich spürte die harte Wärme seines
erigierten Penis.
Und ich spürte
auch zwei kühle Hände hinten auf meinen Oberschenkeln.
Sie streichelten, tasteten, und plötzlich waren sie in meinem
Höschen.
"Leo", flüsterte
ich. "Was ist los?"
"Keine Ahnung",
sagte er. "Ich fühle nichts!"
"Aber ich."
"Ich weiß.
Schließlich sind wir in einem Swinger-Club ..., der Junge
will dich bumsen. Laß es einfach geschehen. Du hast doch keine
Angst vor Sex, oder?"
"Xaviera und
Angst vor Sex? Hat ein Wal Angst vorm Wasser?"
Mein Phantom-Streichler
wurde zunehmend freundlicher ..., und ich wurde immer nackter. Mein
Slip hing mir schon um die Knöchel, und so ließ sich
nicht gut tanzen. Ohne einen Beat auszulassen, trat ich aus dem
Seidenfetzen.
Leo zog mich
enger an sich. Das Ganze regte ihn ungeheuer auf, und sein Harte
wurde noch härter.
Der geheimnisvolle
Partner hob mein Kleid bis über die Taille; er tanzte dicht
an meinem Rücken, und mein Po spürte seinen zuckenden
Schwanz. Jetzt hatte ich auf jeder Seite einen ...
Ich war beinahe
in Trance, denn jetzt liebkoste der Mann hinter mit meine Brüste.
Dabei öffnete er das Kleid, ich machte eine Bewegung mit den
Schultern, und dann war ich nackt!
John Lennons
Stimme sang >Come together<, und ich wand mich im Takt. Der Mann
hinter mir - den ich immer noch nicht gesehen hatte - finger-flirtete
mit meiner feuchten Muschi. Und dann hatte ich das unverwechselbare
Gefühl eines heißen Penis, der zwischen meine Schenkel
stieß. Ich war so naß und gierig, daß er ganz
leicht im meine Vagina schlüpfte.
Ich mußte
mich an Leo festhalten, und er stützte mich, als ich mich etwas
vorbeugte. Die Stereoanlage begleitete unseren Tanz jetzt mit >Something
in the way she moves...<, und der kräftige Fremde hinter
mir bewegte sich in mir, die Bewegungen paßten sich denen
meiner Hüften im vollendeten Gleichklang an.
Das Tempo der
Musik wurde schneller, und ich ließ dazu meine Möse auf
seiner Lanze tanzen. Dabei hielt ich immer noch Leos Nacken umklammert.
"Leo", flüsterte ich, "ich werde wunderbar gefickt ... ooohh,
wunderbar."
"Gut", lächelte
er. "Eine Weile dachte ich schon, es wäre ein neuer Tanz."
Ich mußte
lachen, Leo lachte zurück, und schließlich schüttelte
ich mich vor Albernheit so, daß mein Geisterreiter fast aus
mir herausgerutscht wäre...
Aber nicht lange.
Mit erneuter
Energie stieß er zu, meine heftigen Bewegungen schienen ihn
aufs neue erregt zu haben.
>Oh, Darling<,
klang es inzwischen aus den Lautsprecherboxen. Mein rückwärtiger
Liebhaber griff meine Hüften und stieß jetzt so heftig;
so tief und so schnell zu, daß ich vor Lust laut schrie, als
er mich mit seinem heißen Sperma abfüllte. Noch ein letztes
Erschauern, und es war vorbei. Stöhnend bedeckte er meine Schultern,
meinen Rücken mit Küssen; und dann - ohne ein Wort - war
er verschwunden.
Leo hielt mich
fest und sagte mit seinem lieben Lächeln: "Ich glaube, er ist
fertig!"
Ich schien innerlich
immer noch zu brennen und preßte meine Beine im letzten Augenblick
äußerster Erregung zusammen. "Und ich weiß es!"
erwiderte ich keuchend.
Leo und ich
krümmten uns wieder in einem Lachkrampf, doch plötzlich
fiel mir ein:
"Leo?"
"Ja, Xaviera?"
"Kannst du mit
bitte etwas sagen?"
"Aber sicher."
"Sah er gut
aus?"
Er war so wild
und wundervoll - und ich hatte ihn nicht einmal gesehen!
Wie war es eigentlich
zu diesem Liebestanz gekommen?
Eigentlich nur
durch ein glücklich verheiratetes Paar, das ich in Amsterdam
kennenlernte: Leo und Marika.
Ich war erst
ein paar Tage in Holland und sie waren für mich wie ein Hafen
für den Seemann. Ned, ein Freund aus den Staaten, der jetzt
in Amsterdam lebte, lud mich zu einem Drink ein. Neben ihm an der
Bar saß sein Freund, Leo Hoffmann. Aus Gründen, die ich
gar nicht mehr erklären kann, mochte ich ihn auf Anhieb. Er
sah aus wie eine Kreuzung zwischen Toulouse-Lautrec und Vincent
van Gogh. Ich schätzte ihn auf Mitte Vierzig - später
erfuhr ich, daß er schon einundfünfzig war -, aber mit
seinem runden Gesicht, dem etwas schütteren, blonden Haar,
dem Ziegenbart und Schnurrbart und vor allem dank seiner hervorragenden
Figur sah er jünger aus. Als Ned ihn mir vorstellte, fragte
ich: "Ihr Name kommt mir bekannt vor. Heißt ihre Frau Marika?"
"Ja", sagte
Leo. "Haben wir bereits einen internationalen Ruf?"
"Gewissermaßen.
Zufällig gab mir jemand, den ich gut kenne, Ihre Telefonnummer
und ich wollte Sie sowieso in den nächsten Tagen anrufen."
Auch Leo wußte
von mir, und seine Frau Marika und er hatten sich meine Bücher
oft gegenseitig vorgelesen, um sich einzustimmen. Er lud mich für
den nächsten Abend zum Essen nach Hause ein und gab mir seine
Adresse - ein großes, altes Grachtenhuis, eins der schönsten
Häuser am Kanal.
Ned nahm mich
beiseite und warnte mich: Leo und Marika seien Swinger! Ich lachte
laut auf.
"Und was, meinst
du, bin ich?" "Wundere dich nicht, wenn du zwanzig Leute in ihrem
Haus findest, und man von dir erwartet, daß du es mit jedem
treibst.", sagte er.
"Das klingt
so, als wolltest du den Papst warnen, in die Kirche zu gehen."
Ich freute mich
auf den nächsten Abend. Seit ein paar Tagen hatte ich keinen
Sex gehabt, und ich war sehr heiß. Ich bin gern unter Swingern
- ob nun mit einem Paar allein oder mit zwanzig Menschen, das war
mir gleichgültig. Ich war zu allem bereit.
Ihr Haus war
fantastisch eingerichtet. Moderne Bilder an den Wänden, überall
breite, behagliche Couchen, dicke echte Teppiche, riesige Fußbodenkissen
und breite Ledersessel - und viele erotische Skulpturen.
Leo begrüßte
mich herzlich und stellte mich voller Stolz seiner schönen
Frau Marika vor. Sie war sehr groß, langbeinig und Mitte Dreißig;
ihr Haar rotblond, die Augen groß und blau, die Haut weiß
mit ein paar Sommersprossen. Ihre Brüste waren ungefähr
so voll wie meine, fest und aufrecht.
"Ich war entzückt,
als Leo mir sagte, daß er Sie eingeladen hat", begrüßte
sie mich.
"Zu meinem Vergnügen
..., hoffe ich", entgegnete ich mit bedeutungsvollem Blick.
Sie lachte und
meinte, dieses Haus sei für Vergnügungen eingrichtet.
Leo ist ein
faszinierender Mann, und fast beneidete ich Marika um ihn. Sie waren
sehr verschieden. Er, von überschäumendem Temperament,
liebte Kunst, vor allem Musik, und komponierte Songs, die von den
berühmtesten Sängern der Welt vorgetragen wurden. "Wenn
ich nicht Fabrikant von Fahrrädern geworden wäre, würde
ich Pianist sein wollen", meinte er. Und später, als wir über
Ehe und Geld sprachen, bemerkte er: "Geld ist ungefähr so wichtig
wie der Mann im Mond. Wenn Marika sich von mir scheiden lassen würde,
könnte sie mein ganzes Vermögen haben. Ich kann mich dann
noch immer als Klavierspieler in einer Bar durchschlagen."
Marika ist sehr
Stimmungen unterworfen; sie hat festgefügte Vorstellungen,
und man kann nicht gut mit ihr diskutieren. Später, als ich
sie besser kannte, wußte ich, daß Marika die Grundregeln
für Swinging so festlegte:
"Wenn du meinen
Mann bumsen willst, tu es, während ich dabei bin. Aber fick
ihn nicht hinter meinem Rücken. Eine offene Beziehung gibt
es nur mit uns beiden!"
Leo war sehr
viel leichtfertiger; er liebte seine Freiheit genauso wie ich. Er
war voller Kraft, und ich kenne ihn nur strahlender Laune.
"Hast du das
schon gesehen?" fragte Leo und wechselte das Thema. Er gab mir eine
Gipsskulptur, die ohne Frage einen stolzen, schönen Penis darstellte.
"Den verwendet
Marika wohl gern, wenn du auf Geschäftsreise bist?" fragte
ich.
"Warum nicht?
Es ist meiner!"
"Deiner?"
"Sicher. Ich
hab ihn in New York machen lassen, in Greenwich Village. Marika
mußte mitkommen und meinen Schwanz lutschen, bis er groß
und hart war. Dann bedeckte das Mädchen, das für dergleichen
Gipsabdrücke bekannt ist, ihn mit warmem Wachs und spielte
mit der anderen Hand an meinen Eiern, um ihn steif zu halten, während
das Wachs hart wurde. Dann wartete sie ab, bis er allmählich
abschlaffte und herausschlüpfte. Die Höhlung wird mit
Gips ausgegossen. Das Ergebnis ist eine perfekte Reproduktion."
Er benutzte
seinen Gipspenis als Briefbeschwerer. Wie praktisch es doch ist,
einen Ersatzpenis im Haus zu haben.
Marika gab offen
zu, daß sie tatsächlich, wenn Leo nicht da war, gern
masturbierte. Der Gipsabdruck wurde also wohl doch nicht nur zum
Beschwerenvon Briefen benutzt ... Und ich sagte ihr ehrlich, daß
ich nicht soviel davon halte, mich selbst zu befriedigen. "Ich ziehe
das Wahre vor", überlegte ich noch laut, als sie schon erstaunt
fragte: "Aber Xaviera, wenn du mit einem Mann im Bett liegst, und
er wichst - würde es dir dann nicht auch Spaß machen,
>Hand an dich zu legen<?"
"Tja, das ist
etwas anderes", gab ich zu. "Wenn ich den Körper eines Mannes
an meinen fühle oder seine Hand halte, wenn er kommt, dann
spiele ich auch mit mir - aber lieber ist es mir, wenn seine Finger
mich befriedigen. Und wenn es mal ein paar Nächte gibt, in
denen sich nichts tut, dann hilft mir meine Fantasie, und ich mache
mich fertig - allerdings fast nie mit der Hand. Als ich irgendwann
mal in der Badewanne lag, überkam mich die Wollust so stark,
daß ich meine Vagina unter den Strahl der Dusche manövrierte.
Je härter der warme Strahl meine Klitoris traf, um so geiler
wurde ich, bis mich ein zärtlicher, kitzelnder Orgasmus überkam.
Masturbieren ist gut und schön in einem abwechslungsreichen
Sexualleben; aber der Mensch, der es immer tun muß, ist arm
dran. Dabei fällt mir eine Episode aus meiner Madam-Zeit in
New York ein, in der ich als Therapeutin agieren mußte. Wollt
ihr sie hören?"
"Ja!" sagten
beide zugleich.
Leo und Marika
lehnten sich auf die Couch zurück, und ich fing mit meiner
Geschichte von Rollo an, dem jungen Mann mit den schwieligen Händen,
der von einer strengen, katholischen Mutter erzogen worden war.
Leider hatte sein Vater ihn nicht aufgeklärt, sondern die Mutter,
die - obwohl sie ein Kind hatte - selbst kaum Bescheid wußte.
"Kurz gesagt:
Sie verbot ihm, seinen Pimmel anzurühren, außer wenn
er Pipi mache, denn sonst würde er blind werden. Mit einer
Frau zu schlafen, führe zu Schwangerschaft - also wäre
es besser, auch das bleiben zu lassen. Der Erfolg war, daß
der arme Junge erstens Angst vor Frauen bekam, sich dafür zweitens
für Männer interessierte und drittens vor allem für
sich selbst - denn seit er fünfzehn war, wichste er vier- bis
fünfmal am Tag!
Sowie er aufwachte,
trieb er es das erstemal, zur Mittagszeit schlüpfte er schnell
in den Wagen für ein schnelles Solo, na, und so weiter bis
um Mitternacht. Und jeder Orgasmus verstärkte sein Schuldbewußtsein.
Immerhin wurde er nicht blind - er trug nicht mal 'ne Brille!
Das alles erfuhr
ich von einem befreundeten Psychotherapeuten, der freidenkend und
schlau genug war, mir ab und zu mal einen Patienten zu überantworten,
der mit seinem Sexleben nicht zurechtkam. Und manchmal erzielte
ich wesentlich bessere Erfolge als er."
"Wie sah der
Patient aus?" wollte Marika wissen.
"Wenn er nicht
nervös war - und das war er meist -, sah er gut aus. Groß,
schlank, schmalhüftig, dunkles Haar und grüne Augen. Und,
wie ich später erfuhr, mit einem schönen, großen
Glied ausgestattet."
"Und was geschah?"
"Nichts!" sagte
ich.
"Buh", machte
Leo enttäuscht.
"Der arme Junge
wollte verzweifelt mit mir schlafen, und sein Penis offenbar auch!
Aber dann brach die Verbindung zwischen Kopf und Penis immer wieder
ab. Schließlich kam ich auf die Idee, ihm zu verbieten, vierzehn
Tage lang seinen Penis anzufassen - außer um Pipi zu machen.
Vierzehn fleischlose Tage und Nächte, und wenn er es doch tun
sollte, dürfe er nie mehr zu mir kommen. Ich wollte mit seiner
Lieblingsfreundin, Felicia-fünf- Finger, nicht in Wettbewerb
treten. Er verschwand mit hängenden Ohren und hängendem
Penis, aber nach zwei Wochen rief er an.
>Hallo Xaviera,
hier ist Roll. Erinnerst du dich noch an mich?< fragte er
>Natürlich.
Wie geht's dir?< >Du wirst schon sehen. Kann ich morgen nachmittag
um zwei zu dir kommen?<
>Das hängt
ganz und gar von dir ab. Wenn du meine Anordnung befolgt hast ...<
>Ich schwöre!
Ich hab ihn überhaupt nicht berührt!< sagte er, und
es klang sehr überzeugend. Am nächsten Tag, Glockenschlag
zwei, klingelte es. Was für ein anderer Rollo stand da vor
mir! Er trug enge, blaue Hosen und einen blauen Pulli, stürzte
ins Zimmer, mit Augen, die glänzten wie die eines brünstigen
Stieres. Kaum daß er >Hallo< sagte, schon war er aus den
Kleidern.
>Heh, langsam<,
sagte ich. >Wollen wir nicht erst mal ein bißchen Erregung
zaubern?<
>Erregung! Erregung?
Wie nennst du das hier?< Er deutete auf sein riesiges Glied.
>Seit zwei Wochen möchte ich am liebsten die Wände raufrennen.
Wenn du wüßtest, wie schwer es war, die Hände davon
zu lassen ... wahrscheinlich für nichts und wieder nichts.<
>Was meinst
du?< fragte ich verblüfft.
>Der Psychiater
meint, es nütze gar nichts. Ich würde es doch nicht können.
Ich habe ihm erzählt, daß ich es eine Stunde lang bei
dir versucht hätte, und er sagte, ich würde nie fähig
sein, ihn dir reinzustecken.<
Ich zog mich
aus und kniete mich vor ihn hin. Mir war klar, daß ich seinen
Penis nicht mit der Hand berühren durfte, also kitzelte ich
ihn leicht mit der Zunge und nahm ihn in den Mund. Ich fühlte,
wie er bebte, und da wußte ich, daß meine Idee gut war!
Der Psychotherapeut war vielleicht gut mit Köpfen, ich war
besser mit Schwänzen.
Rollo war für
jedes Vorspiel viel zu erregt. Ich ließ meine Brüste
nur einmal über seinen Körper streichen, dann legte ich
ihn auf die Couch und hockte mich über seinen Penis. Ein-,
zwei-, dreimal stieß ich auf ihn hinunter, bis ich spürte,
daß er kurz vor dem Orgasmus war. Dann legte ich mich flach
auf ihn und streckte die Beine aus, damit ich ihn noch tiefer und
enger in mir hatte, hob seinen Kopf zu mir und küßte
ihn auf den Mund. Seine Augenlider flatterten, und dann schrie er
auf: >Gratuliere mir!<
>Ich gratuliere
dir<, flüsterte ich ihm ins Ohr.
>Nach fünfundzwanzig
Jahren bin ich ein Mann geworden. Ein Vierteljahrhundert. Und weißt
du, was ich jetzt als erstes tun werde?<
>Was?<
>Ich sage dem
verdammten Psychotherapeuten, er soll seine Freudschen Unterhosen
ausziehen und sich selbst befriedigen!<"
Leo, Marika
und ich waren Freunde geworden. Wir hatten schon viele Abende miteinander
verbracht, plaudernd, essend, trinkend, lachend - und flirtend.
Aber zu meiner großen Enttäuschung gab es nie das Dessert,
auf das ich schon vom ersten Abend an gehofft hatte. Und dann sagte
Leo plötzlich ganz nebenbei: "Xaviera, morgen fahren wir drei
nach Paris, ja?"
Paris! Die Stadt
der Lichter und der Liebe.
Marika und ich
waren ein paar Stunden vor Leo dort, der noch zu tun hatte. Wir
wurden in unserem schönen Hotel in Saint Germain des Prés
ziemlich kühl empfangen, aber Marika klärte mich auf,
daß sie sofort sehr viel freundlicher würden, wenn Leo
käme. Das Personal kannte ihn als großen Swinger und
großzügigen Gast; jeder schien das Gefühl zu haben,
mit ihm schon mal auf einer Swinging-Party gewesen zu sein. Dann
gingen wir in unsere Zimmer, um uns frisch zu machen. Um neun Uhr
erwartete uns Leo mit seinem Teilhaber Joop zum Essen.
Joop stellte
sich als typischer Holländer heraus, grundsolide, puritanisch,
aber witzig. Wir aßen in einem kleinen, hübschen Restaurant,
und als wir ins Hotel zurückkamen, entschuldigte Joop sich:
Er habe noch dringendeSachen zu erledigen. Marika, Leo und ich fuhren
zusammen im Lift hinauf. Vergessen Sie nicht, ich hatte bisher noch
nicht mit ihnen geschlafen und war sehr nervös, wer wohl den
ersten Schritt tun würde.
Es war Leo.
Als der Fahrstuhl hielt, sagte er lässig: "Warum kommst du
nicht zu uns zu einer kleinen Party, wen du ausgezogen bist?"
Marika unterdrückte
ein kleines Gähnen und meinte: "Aber es ist schon spät,
und ich muß morgen früh aufstehen, weil ich einkaufen
gehen will."
Also sagte ich
brav: "Leo, ich glaube, Marika hat keine große Lust."
"Laß Marika",
entgegnete er schlicht und einfach. "Wenn du Lust hast, dann kommst
du." Mir wurde klar, daß er in solchen Fällen die Entscheidungen
traf.
Nach einem schnellen
Bad klopfte ich etwas zaghaft an die Tür. Leo rief vergnügt:
"Komm rein!", und als ich ins Zimmer kam, sah ich Marika völlig
nackt auf dem Bett liegen, nur mit einem Laken zugedeckt. Leo trug
ein Handtuch um die Hüften und eine Krawatte - ganz Zeremonienmeister.
Ich trug ein
langes Strandkleid mit tiefem Rückenausschnitt, es gehörte
zu der Sorte, die man im Bruchteil einer Sekunde ausziehen kann.
Marika sah mich fragend an, also schlüpfte ich aus dem Kleid
und zog das Laken von ihrem Körper.
Ich erschrak
ein wenig, weil ich auf ihrem Venushügel kaum ein Haar sah.
Ich mag keine rasierten Muschis. Aber dann bemerkte ich, daß
ihr Fellchen so hell war, daß es auf den ersten Blick nicht
auffiel, und als ich meine Lippen draufdrückte, fühlte
es sich seidenweich an. Im Nu fand meine Zungenspitze ihre Klitoris.
Ja, Marika mußte wirklich viel masturbiert haben, dachte ich,
denn ihre Schamlippen waren viel besser durchblutet und dicker als
die anderer Frauen, die ich geküßt hatte.
Während
ich Marikas Muschi liebkoste, warf Leo das Handtuch ab, und schon
befanden wir uns in einer >Liebeskette<. Er leckte mich, ich
küßte Marika, und sie züngelte an Leos Glied. Dann
trieben wir es andersherum: Ich leckte Leo, er ließ seine
Zunge in Marikas Spalte spielen, und sie spielte mit mir. Aber mir
gefiel das Ganze nicht übermäßig. Es liegt wohl
daran, daß ich lieber Frauen lecke, als von ihnen geleckt
zu werden. Ich bin so gern zärtlich - vor allem zu Frauen.
Also änderten wir die Stellung, und ich beschäftigte mich
wieder mit ihrer süß duftenden, feuchte Rose, streichelte
ihre Brüste, wand meine Zungenspitze in ihre Spalte. Inzwischen
war auch Leo mit Marika beschäftigt ... Nun ja, ich mochte
sie gern - aber sie machte mich nicht geil. Allerdings schien sie
tatsächlich unser Tun zu genießen. Sie seufzte, stöhnte,
manchmal schrie sie auf. Ich wußte, daß ich ihr guttat.
Und das befriedigte mich!
Aber dann wendete
Leo sich mir zu. Sein Penis war hart und steif, der Kopf seidig
glänzend. Ich stellte mir vor, wie ich es ihm geben wollte,
nachdem Marika ihn angeturnd hatte. Meine Zunge war schneller -
und geschickter. Das wußte ich aus langer Erfahrung.
Ich fing vorsichtig
an, sein Glied mit der Zngenspitze zu necken, ließ sie über
den heißen Kopf flattern, dann um den sensiblen Rand flitzen,
bis ich ihn schließlich tief in meinen Mund nahm und ihn von
unten nach oben abschleckte. Marika sah völlig verzaubert zu
und spielte mit sich selbst.
Bis jetzt hatten
wir immer nur miteinander gesprochen und gelacht - aber heute sagte
keiner von uns ein Wort. Wir genossen einander, gaben uns gegenseitig
hin. Dazu braucht es keine Worte.
Marika masturbierte
immer noch - aber sie kam nicht zum Orgasmus. Auch Leo hatte sich
unter Kontrolle. Fünfzehn Minuten leckte ich ihn schon, und
ich spürte, wie er sich zurückhalten mußte, weil
er auch mich befriedigen wollte. Wir drehten uns in die 69er Stellung,
und er drückte seine Lippen auf meine nasse Spalte. Sein Bart
kitzelte mich, aber allmählich empfand ich dieses Kitzeln als
zusätzliche Wonne. Wie heißt es bei den Holländern?
>Ein Kuß ohne Bart ist wie ein Ei ohne Salz.<
Leo tat, was
er konnte. Und er konnte viel. Aber irgendwie erreichte er gerade
den empfindlichsten Punkt meiner Klitoris nicht. Bei Marika wußteich
sofort, wo er lag. Frauen wissen meist besser, wie sie einander
zu erregen haben. Mit Männern braucht man mehr Zeit, um ihnen
beizubringen, wie sie einen umwerfen können. Leo tat nach wie
vor alles. Und es machte Spaß. Aber - obwohl ich nahe davor
war - es kam mir nicht.
Erst als er
sich endlich auf mich legte und mit seinem schönen Glied in
mich eindrang, als er mich endlich ganz normal liebte, da kam es
so heftig, so erschütternd, wie ich es lange nicht erlebt hatte.
Ich zerkratzte Leos Schultern vor Leidenschaft, hob ihm meinen ganzen
Körper entgegen, fühlte seinen herrlichen Schwanz, der
mich stieß, stieß, stieß ...
Er war ein Liebhaber
mit Ausdauer - obwohl er einundfünfzig war! Vielleicht beherrschte
er sich auch. Jedenfalls liebte er mich weiter, weiter, unaufhörlich,
herrlich. Er merkte auch, daß ich plötzlich erschöpft
war, glitt aus mir, streichelte mich und zog Marikas Finger zu meiner
Klitoris, während er sein Glied in ihre weit geöffnete
Muschi steckte. Er fickte sie, und ich kroch zwischen seine Beine
und leckte seine Eier. Aber das war mir nicht genug. Ich entwickelte
mich zur Akrobatin, denn es gelang mir, meinen Kopf zwischen Marikas
Muschi und Leos Hoden zu bringen. Leo hatte sich inzwischen hingekniet,
und ich zog Marikas Hintern weiter herunter, so daß ich mit
meiner Zunge an ihre Klitoris kam, während er sie bumste. Marika
konnte sich kaum bewegen, aber sie war voller Wollust schier aufgelöst.
Und als sie
kam, war ich immer noch wild. Ich lutschte weiter an ihrem Kitzler,
und Leo stieß immer noch mit seinem unglaublichen Glied in
sie - und sie ergoß sich minutenlang. Ihr Körper wand
sich, sie schrie laut, als die Lust zu groß wurde, verkrampfte
sich immer wieder ..., dann lag sie still und seufzte glücklich.
Leo wußte,
daß seine Frau zufrieden war, darum zog er sein Glied aus
ihrer Spalte - er war immer noch nicht gekommen - und schob es in
mich, in meine wieder hungrige, nasse Muschi - aber diesmal tat
er es von hinten, und ich spürte ausnahmsweise eine leicht
masochistische Wollust, als er mich so nahm. Er war so stark, so
ungeheuer männlich und irgendwie sogar animalisch, daß
ich mir wünschte, er möge mich schlagen, mir weh tun.
Während er mich unermüdlich stieß, bat ich ihn:
"Bitte, Leo, schlag mich. Tu es! Ich bitte dich!" Und schon schlug
er meine Pobacken mit der flachen Hand. Fest und hart. Es schmerzte,
und je mehr es weh tat, um so erregter wurde ich. Das Brennen seines
heißen Gliedes in mir und die heißen, beißenden
Schläge waren beinah zuviel ..., bis ich endlich zu einem herrlichen
Höhepunkt kam.
Aber auch danach
hörten wir nicht auf. Die Nacht war jung - und wir kamen uns
vor wie in einem Jungbrunnen der Lust. Wir beschlossen unser wundervolles
Liebesspiel mit einem nicht endenwollenden carezza. Das ist ein
italienisches Wort für alle Zärtlichkeiten, die sich Götter
und Menschen erdenken können, und bedeutet eigentlich, daß
man sich nur festhält, streichelt, küßt, liebhat
...
Und dieses carezza
war das Allerschönste an dieser kleinen, intimen Swinging-Party.
Es war schön, geschlagen zu werden, als mir alle Sinne danach
standen, noch schöner, so herrlich gefickt, geleckt, gestreichelt
zu werden - aber der Höhepunkt, der leise, zarte Höhepunkt
war dieses carezza.
Und dabei kam
Leo endlich zum Orgasmus - zu einem fast überirdisch zärtlichen
Orgasmus. Ich lag in seinem Arm, hielt ihn still an und in mich
gepreßt, und mit einem sanften Stöhnen schoß er
sein heißes Sperma in mich.
Und danach,
als sein Glied allmählich weicher wurde, lagen wir beieinander,
sein erschöpfter Schwanz ruhte in mir.
Marika hatte
uns die ganze Zeit über zugesehen und war dabei noch mehrmals
zum Orgasmus gekommen. Und plötzlich begegneten sich unsere
Blicke, und ich las in ihren Augen, daß es heute nacht kein
Swing wie sonst gewesen war, sondern ein tiefes, glückseliges,
liebevolles Erlebnis zwischen Leo, ihr und mir.
Ich stahl mich
aus dem Bett, wisperte eine zärtliches: "Guten Morgen und danke
für diese wunderschöne Nacht - und für Paris mit
euch."
E N D E
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